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Dieses Thema hat 32 Antworten
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 Austin / Texas
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DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

14.10.2014 14:47
Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Graham sitzt an seinem Schreibtisch im Vorzimmer von Gouverneur Carrigan und hat eine Reihe von Papieren vor sich ausgebreitet. Ganz links liegt die Anfang des Jahres eingegangene Einladung zum Barbecue, rechts daneben - sortiert nach der Reihenfolge des Eingangs - weitere Informationen zur Veranstaltung, dem Einladenden und einer Gruppierung namens "Texas Men", die er selbst oder seine "alten Bekannten" in Erfahrung gebracht haben. Auf den ersten Blick alles "sauber", sonst hätte er die Einladung nicht angenommen. Dennoch...

Mit einem Stirnrunzeln fasst Mr. Graham die Papiere wieder in ihrem Aktenhefter zusammen, steht auf und klopft an die Tür von Mr. Carrigan. "Sir, darf ich kurz stören? Es geht um die Vorbereitung für Mr. Woods Veteranen-Barbecue Ende nächster Woche."

Matthew Carrigan Offline

1st Lieutenant


Beiträge: 225

15.10.2014 20:40
#2 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Carrigan blickt von seinem Schreibtisch auf, da er kein Besuch erwartet,muss es einer seiner Mitarbeiter sein.
"Kommen sie herein", ruft er erfreut, < alles kann nur besser sein als der trockene Stoff, den er momentan bearbeiten muss > denkt er sich.
Er schaut wartend auf die Tür.

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Don't mess with Texas

(Einzige Western-Cthulhu-Orga Deutschlands)

DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

16.10.2014 12:48
#3 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Graham tritt ein. Wie gewöhnlich trägt er einen seiner schwarzen Anzüge und ein unverbindliches Lächeln. "Ich bin es, Sir."
Hinter sich die Tür schließend, tritt er an den großen Schreibtisch mit dem Siegel von Texas und überzeugt sich mit einem Blick, ob dort alles seine Ordnung hat. Dann räuspert er sich und erklärt: "Es hat den Anschein, als ob Sie, Ihre Frau, Marshal Ashbury, meine Verlobte und ich allesamt namentlich von Mr. Wood zu diesem Veteranenbarbecue eingeladen wurden. Ich würde Sie gerne in Bezug auf Mr. Wood briefen, wenn es passt, und fragen, ob Sie noch von anderen Gästen wissen, die möglicherweise meiner oder Victorias Aufmerksamkeit bedürfen. Falls Miss, ah, Marshal Ashbury in der Nähe ist, können wir sie gerne einbeziehen, ansonsten kann ich bei anderer Gelegenheit noch mit ihr sprechen."

Matthew Carrigan Offline

1st Lieutenant


Beiträge: 225

17.10.2014 08:21
#4 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

<Es wurde tatsächlich besser>
Mit einem Lächeln blickte Mr. Carrigan seinen Sekretär an und bedeutete ihn auf dem Stuhl Platz zu nehmen. "Miss Ashbury" <beide wußten natürlich, dass das ihre liebste Anrede war> "wollte gerade meine Frau vom Bahnhof abholen, da ich durch die Staatsgeschäfte verhindert bin hat sie diese schöne Pflicht übernommen. Vielleicht kommt sie ja noch einmal hier vorbei. Aber ich denke sie haben diese Tage noch Zeit mit Ms Ashbury zu sprechen."

Mr. Carrigan lehnte sich zurück und schenkte Mr. Graham seine volle Aufmerksamkeit: "Gut, dan legen sie einmal los, was haben wir denn über diesen Mann."

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DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

17.10.2014 13:22
#5 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Graham nickt, setzt sich und legt die Akte geschlossen auf dem Schreibtisch ab. Er verzieht kurz das Gesicht, zuckt dann die Achseln und legt los:

"Mr. Nathan Wood veranstaltet dieses Barbecue zu Ehren seiner verstorbenen Frau, die es 1848 zum ersten Mal für Veteranen des mexikanisch-amerikanischen Krieges ausrichtete. Wood hat '46 bis '48 gedient - Mannschaftsdienstgrad - und war für Mut und für herausragende Dienste geehrt worden. Allerdings hat er sich '61 offen gegen den Bürgerkrieg ausgesprochen und keine Seite unterstützen wollen. Nach dem hohen Einsatz gegen Mexiko recht merkwürdig, finde ich. Die pazifistischen Anwandlungen hat er durch Hilfsdienste und finanzielle Zuwendungen an Kriegsversehrte, Witwen und Waisen beider Lager unterstrichen."

Mr. Graham räuspert sich kurz und fährt fort: "Nach dem Bürgerkrieg leben die jährlichen Veteranen-Barbecues jedenfalls wieder auf und entwickeln sich in seiner Gegend zu gesellschaftlichen Großereignissen für die Reichen und Mächtigen, man sollte ab dieser Zeit wohl eher von Ballempfängen sprechen. Sie haben '69 eine Einladung erhalten, die Wahlveranstaltung oben in Abilene war zu diesem Zeitpunkt aber wichtiger - dennoch hat Mr. Wood unsere Wahlkampagne in mehreren Zahlungen unterstützt mit", an diesem Punkt schlägt er kurz die Akte auf und wieder zu, "insgesamt etwa 58.000 Dollar, wovon gut zwei Drittel auf eine Spendengala zurückgehen, daher sind die Teilbeträge keinen Einzelpersonen mehr zuordenbar, wir haben aber die Gästeliste."

"1875 hatten wir ihn dann auf der Einladungsliste für den Wohltätigkeitsball zugunsten des Sanatoriums in Georgetown, aber er musste ausgerechnet aus gesundheitlichen Gründen absagen. Zur Wiederwahl hat er uns allerdings wieder unterstützt mit … 19.200 Dollar, die wir auf einen Verkauf von 120 Rindern zu 160 Dollar das Stück in San Francisco zurückführen, die Teil einer 2400-Rinder-Herde waren. Hier in Texas hätte er für die ganze Herde gerade einmal den Spendenbetrag erhalten, aber Sie kennen das Preisgefälle ja."

"Seine Frau, Ruth Wood, ist am 3. Januar '73 an Lungenentzündung gestorben, danach fielen die Bälle erst einmal aus. Dieses Jahr soll zum Gedenken an Mrs. Wood zum ersten Mal wieder ein Barbecue stattfinden. Allerdings, das geht ja auch aus der Einladung hervor, denkt Mr. Wood offenbar eher daran, die ursprünglichen rustikalen Veteranen-Barbecues aufleben zu lassen, ein Ball ist nicht vorgesehen und auch die Gästeliste soll wieder deutlich mehr Ex-Militärs und verdiente Zivilisten enthalten als Politiker und Großgrundbesitzer. Es könnte also angemessen sein, den alten Generalshut zu Ihrem Anzug zu tragen oder den ein oder anderen Orden sehen zu lassen. Andererseits … Sie sind ohnehin bekannt wie ein bunter Hund, wenn ich das so sagen darf, Sir." Mr. Graham erlaubt sich ein kurzes Schmunzeln.

"Kurzum, ein rundum ehrenwerter texanischer Rinderbaron, ein überzeugter Republikaner und einer Ihrer wichtigsten Unterstützer." Hier wendet Mr. Graham den Kopf etwas zur Seite und verzieht wieder das Gesicht - bei ihm das sichere Zeichen, dass noch ein 'aber' kommt. "Mr. Wood ist außerdem bekennendes Mitglied einer Gruppe von Männern, die sich die 'Texas Men' nennen, er führt auch ihr Siegel. Nach allem, was ich in Erfahrung bringen konnte, entstand die Gruppe aus heute einflussreichen Veteranen des Mexikanischen Krieges '46-'48, schwerreiche Geschäftsleute, Politiker, Richter, et cetera. Die meisten Mitglieder bleiben allerdings anonym. Angeblich widmet sich die konservative Gruppe dem Wiederaufbau von Texas und der Förderung texanischer Interessen, sie soll derzeit auf Vergrößerung aus sein."

"Es könnte also sein, dass Mr. Wood versuchen wird, Sie für die 'Texas Men' zu gewinnen. Daran schmecken mir offen gesagt zwei Dinge nicht: Erstens haben wir in den vergangenen Jahren all zu viele Männer gehabt, die angeblich wussten, was das Beste für Texas ist, einschließlich El Supremo und dieser Gecken aus Washington. Zweitens hat niemand, der sich für die blühende Entwicklung von Texas engagiert, einen Grund, das geheim zu halten - es würde in der Regel eher zu positiver Publicity und mehr Einfluss führen. Da steckt also noch mehr dahinter. Ich weiß, ich weiß, es sind auch genügend einflussreiche Männer bei den Freimaurern und anderen Geheimbünden, aber in meinen Augen ist das kein Verhalten für einen aufrechten Texaner. Das wären die möglichen Schattenseiten von Mr. Wood."

Dann endlich schweigt der Sekretär und wartet gespannt auf die Reaktion seines Chefs.

Brig.General Patrick O´Har Offline

Brig. General


Beiträge: 858

20.10.2014 13:00
#6 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Als Patrick mit seiner Familie in Austin ankamen, begaben sie sich direkt zu ihrem Stadthaus im Zentrum. Patrick machte sich kurz frisch, wartete das seine Frau die kleine Abby ist Bett gebracht hatte und verabschiedete sich dann. Er wollte zum Gouverneur und danach zum HQ der Armee.

Patrick betrat das Vorzimmer von Gouverneur Carrigan. Mr. Graham war nicht an seinem Tisch, also sprach er einen jungen Mann der an einem kleinen Schreibtisch Formulare abstempelte.

"Guten Morgen, Sir! Ich würde gerne Gouverneur Carrigan sprechen. Würden Sie ihn fragen ob er kurz Zeit für mich hat?"

Der junge Mann sah zu Patrick auf, musterte ihn von oben bis unten und schob sich seine Brille auf der Nase in die richtige Position.

"Wie ist ihr Name und haben sie einen Termin?"

Patrich konnte sich des Eindrucks nicht verwehren das der Mann ihn nicht leiden konnte.

"Meine Name ist Patrick O´Hara, Colonel O´Hara. Ich würde den Gouverneur gerne in einer privaten Sache sprechen. Sie würden mir schon helfen wenn sie nur kurz Fragen würden ob er einen Augenblick für mich hat. Nein, leider habe ich keinen Termin, ich bin gerade erst in AUstin angekommen."

"Ob Colonel oder nicht, spielt keine Rolle. Einen Termin habe sie auch nicht? Dann kann Ihnen nur Mr. Graham helfen."

Patrick bereute es gerade das er nicht gesagt hatte das es sich um eine dienstliche Angelegenheit handeln würde.

"Sir, ich bitte sie ja nur. Der Gouverneur und ich sind befreundet und ich muss bald weiter reisen."

Um seine Worte zu unterstreichen holte er seine Uhr aus der Weste und ließ den Deckel aufspringen.

Der Angestellte stand auf und atmete schwer aus.

"Nun, dann werde ich mal sehen was ich tun kann. Sonst werde ich mit meiner Arbeit gar nicht mehr fertig."

Er klopfte an die Tür, öffnete sie einen Spalt und steckte seinen Kopf durch.

"Gouverneur, Sir. Mr. Graham, Sir. Ich hier ist ein Gentleman der unbedingt zu Gouverneur Carrigan möchte. Ich konnte ihr leider nicht abwimmeln. Sein Name ist O´Hara, Colonel O´Hara. Er behauptet der Gouverneur würde ihn kennen. Was soll ich ihm sagen?"

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DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

20.10.2014 15:19
#7 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Als es klopft, zieht Mr. Graham die Akte schnell an sich und dreht sich mit unwilligem Gesichtsausdruck um. "Patterson, was habe ich Ihnen über Meetings und Störungen gesagt? Haben Sie wenigstens schon gefragt, um was es geht? Wenn es nicht wichtig ist, wird der Colonel eine Viertelst-" Plötzlich unterbricht er sich und runzelt die Stirn. "Moment mal." Mit Blick zu Mr. Carrigan fragt er: "O'Hara, hat der nicht mit Ihnen gedient oder verwechsele ich da etwas, Gouverneur?" Und damit überlässt er die Entscheidung seinem Chef, obwohl er eigentlich neugierig ist, was dieser zu Mr. Wood und den 'Texas Men' sagen wird.

'Privattermine im Büro, so was können wir hier ja gut leiden...', denkt er sich noch.

Matthew Carrigan Offline

1st Lieutenant


Beiträge: 225

20.10.2014 20:20
#8 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Carrigan wollte eigentlich gerade Mr. Graham antworten, als sie von Patterson gestört wurden.

"Mr. Patterson, richten sie dem Colonel aus, er möge sich noch einen Augenblick gedulden, es dauert nicht mehr lange."

Der Gouverneur wendete sich wider Mr. Graham zu:
„Zu aller erst werde ich auf Rangabzeichen verzichten, der Krieg ist ja jetzt vorbei, die Orden allerdings können nichts schaden. Außerdem haben sie mit dem „bunten Hund“ leider gar nicht so Unrecht.“

Er zögerte kurz.

„Die Texas Men sind mir schon ein Begriff und ich gebe ihnen insofern recht, dass man gute Taten nicht geheim halten muss. Meine Großmutter sagte immer: „Tu Gutes und sprich darüber“.
Es ist allerdings so, dass wenn ich eine große Spende tätige, mir danach alle das Haus einrennen und ich meine das jetzt wörtlich, und ich gleich um weitere Spenden gebeten werde. Außerdem sind einige dann verstimmt, weil man ihnen nichts gespendet hat und so fort.
Ich kann schon verstehen, dass jemand, vor allem wenn es eine Gruppe ist, die ja erst einmal diskutiert, wer denn die Spenden erhält, da recht verschwiegen ist. Wenn man solche Diskussionen nicht öffentlich machen muss und wenn die Öffentlichkeit gar nicht weiß, wer hinter den Spenden steckt, leben die Spender auf jeden Fall ruhiger.
Allerdings, und da gebe ich ihnen vollkommen recht, ist eine Geheimgesellschaft immer vorsichtig anzugehen. Man weiß nie welche Leute mit welchen Ideen das Heft in der Hand haben, und wie die langfristigen Ziele wirklich ausschauen.“

Zum ersten Mal während des Gespräches umspielte ein leichtes Lächeln den Mund Mr. Carrigans:

„Nun ja, wenn sie tatsächlich neue Leute rekrutieren wollen und einer davon ich sein sollte, bin ich einmal gespannt und lasse es auf mich zukommen.“

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DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

20.10.2014 20:29
#9 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Graham nickt, wirkt aber nicht begeistert. 'Ich lasse es auf mich zukommen. Na, das kann ja heiter werden.' Geschäftsmäßig sagt er: "Sehr wohl, Mr. Carrigan. Ich hatte vor, Victoria noch von der Angelegenheit zu erzählen, damit sie die Augen aufhalten kann. Und wenn man an Sie herantritt und die Angelegenheit unfreundlich zu werden droht, wissen sie ja, dass wir beide immer in Rufweite sind. Soll ich versuchen, weitere Nachforschungen anzustellen, oder genügt Ihnen das? Wie sieht es mit einem Präsent für Mr. Wood aus? Zigarren vielleicht? Ich weiß leider noch nicht, wo die selige Ms. Wood zur Ruhe gebettet wurde und ob es nötig sein wird, einen Strauß dabeizuhaben - immerhin ist es auf gewisse Weise eine Gedenkveranstaltung."

Brig.General Patrick O´Har Offline

Brig. General


Beiträge: 858

20.10.2014 20:33
#10 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Patterson zog den Kopf aus der Tür und zog sie wieder ins Schloss. Mit einem siegessicheren Lächeln drehte es sich zu Patrick.

"Der Gouverneur hat im Augenblick keine Zeit für sie. Aber sie sollen warten!"

Dabei deutete er auf ein paar Stühle die für Besucher bestimmt waren.

"Ich danke ihnen für die Hilfe."

Patrick setzte sich auf einen der Stühle.

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Matthew Carrigan Offline

1st Lieutenant


Beiträge: 225

20.10.2014 20:37
#11 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Carrigan waren die Gefühlsregungen seines Sekretärs nicht verborgen geblieben. Allerdings wusste jeder, der den Gouverneur kannte, dass er kleine Abenteuer schätze und manchmal auch einfach überrascht werden wollte.

Ich denke, auf weiter Nachforschungen können wir verzichten, wenn sie allerdings noch etwas neues hören, das wichtig sein könnte, können wir dieses Thema ja noch einmal erörtern.

Zigarren wären gut, auf den Strauß sollten wir verzichten, vielleicht gibt es vor Ort noch die Möglichkeit der Verstorbenen Mrs. Wood die Ehre zu erweisen. Sie können gerne Ms. Ashbury von ihrer Vermutung, dass Mr. Wood mich für die Texas Men anwerben möchte, erzählen. Ich glaube sogar sie sind sich in diesem Punkt einig.

Wäre sonst noch etwas?"

Mr. Carrigan schaut seinen Sekretär erwartungsvoll an.

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DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

21.10.2014 10:26
#12 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

"Nein, Sir, das wäre dann alles." Mr. Graham steht auf und nimmt die Akte mit. "Ich schicke ihn gleich herein." Dann tritt er durch die Tür.

Im Vorzimmer angekommen, lächelt er Colonel O'Hara an und sagt: "Colonel, vielen Dank für Ihre Geduld. Mr. Carrigan hat nun Zeit für Sie. Darf ich Ihnen einen Kaffee oder etwas anderes bringen?" Dabei hält er dem Colonel die Tür auf.

Brig.General Patrick O´Har Offline

Brig. General


Beiträge: 858

21.10.2014 10:50
#13 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

"Nein Danke, für mich nicht. Ich will auch gar nicht lange stören."

Patrick stand auf, nickte Mr. Graham freundlich zu und ging in das Büro des Gouverneurs.

"Matthew, schön dich wieder zu sehen. Ein Jahr ist eine lange Zeit. Wie geht es deiner Gattin und euren Kindern?"

Er ging auf den Schreibtisch des Gouverneurs zu und strecke im die Hand hin.

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DavidGrahamJr Offline

Corporal


Beiträge: 20

21.10.2014 15:03
#14 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Der Sekretär schließt die Tür hinter dem Gast und verfasst eine kurze Notiz an Marshal Ashbury: Kurzes Abstimmungsbriefing zum Barbecue, sobald es Ihnen passt? Einige Informationen zu N.W. vorhanden, bin gespannt auf Ihre Perspektive. -- D.G.Jr., SoG Er faltet die Notiz, trägt mit dem Pinsel einen Tupfen Leim auf, verklebt sie zu einem Briefchen, notiert: "Marshal V. Ashbury" darauf und reicht Sie der Schreibkraft mit einer Dollarmünze. "Geben Sie das einem Laufburschen, er soll es raus zum Anwesen des Gouverneurs bringen, sie müsste inzwischen dort sein."

Danach schließt er die Akte Wood in seinem Schreibtisch ein und beginnt, die Gesprächsnotizen mit Mr. Carrigan zur Situation des Schienennetzes in eine unverbindliche Pressemitteilung umzuschreiben. Ab und zu hört man ihn dabei vor sich hin murmeln, während er Formulierungen gegeneinander abwägt: "…zeigt sich hoch besorgt? Nimmt die Lage sehr ernst … … sprach von Unregelmäßigkeiten - oder doch Schlamperei? Schlamperei. Die Leute mögen es, wenn er ab und zu mit kräftigeren Worten zitiert wird… und macht die Southern Rail Workers Union verantwortlich für …"

Matthew Carrigan Offline

1st Lieutenant


Beiträge: 225

21.10.2014 17:29
#15 RE: Das Büro des Gouverneurs antworten

Mr. Carrigan stand auf und schüttelte die ihm angebotene Hand.
"Patrick, die Freude ist ganz auf meiner Seite, soweit Rachel mir als letztes ausgerichtet hat, geht es allen gut. Allerdings sind sie heute erst aus St. Louis zurück gekommen. Ich habe aber noch einen Termin und muss deshalb hier arbeiten.
So, aber was verschaft mir die Ehre und wie geht es denn deiner Familie?"

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