Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 2.599 mal aufgerufen
 Alte Beiträge aus dem Unions Forum
Seiten 1 | 2 | 3
Brig.General Patrick O´Har Offline

Brig. General


Beiträge: 858

20.11.2006 12:29
Charakterliste/alt (2nd US Larp Orga) antworten

Hi,
ich fange mal an und stelle meine(n) Charakter hier vor. Das finde ich ist eine tolle Sache und vielleicht macht ja auch der eine oder andere mit.

Brig.General Patrick O´Har Offline

Brig. General


Beiträge: 858

20.11.2006 12:34
#2 RE: Charakterliste antworten
Name: Patrick J. W. O´Hara
Geb.Ort: Boston
Geb.datum: 10. Dezember 1837
Größe:1,75m
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Statur: normal bis leichter Bauchansatz
Beruf: Berufsoldat

Patricks Großvater kam 1787 aus Dublin/IRL in die USA, er gründete eine kleine Schmiede in Boston.
1802 wurde Patricks Vater geboren. Die Schmiede war dort schon ein mittleres Unternehmen.
In den folgenden Jahren baute der Großvater die Schmiede immer mehr aus, bis aus ihr eine Stahlgießerei wurde. Sie brachte der Familie einen großen Wohlstand.
1828 heiratete der Vater die Deutsche Annette von Steinmetz-Krupp. 1830 übernahm der Vater die Firma. 1837 wurde Patrick geboren. Ein Jahr später zog die Familie nach Bangor/Maine, die Mutter stellte dem Vater Alfred Krupp vor und die beiden wurden Geschäftspartner und enge Freunde.
1855 ging Patrick nach West Point, im selben Jahr wurde der Vater Senator.
Patrick wurde nach West P. zur Infantrie versetzt, kurz danach brach der Krieg aus. Er kämpfte bei dem 20. Maine Inf./Reg. . Bei Gettysburg wurde er bei einem Gegenangriff verwundet. Er bekam zwei Auszeichnungen und wurde überraschend zum Captain befördert (der Vater steckte dahinter). Patrick behielt vorrübergehend ein steifes linkes Knie und wurde in den Stab der Potomac Armee versetzt, wo er auch bis Ende des Krieges blieb.
Als sich nach dem Krieg die Probleme im Süden von Texas und die Unruhen in Pahoca ergaben, bemühte Patrick sich um ein Feldkommando bei dem "neuen" 17. Maine Inf.Reg. .
Er erhielt das Kommado über eine Kompanie und wurde nach Pahoca geschickt. Dort brach bald ein Bürgerkrieg aus und er mußte wieder kämpfen. Anfang Dezember 1867 wurde das 17th Maine nach Brownsville/Texas verleget. Patrick war darüber sehr froh und freute sich dadurch etwas ruhe zu haben. Er reiste nach Ft. Mason um am Unteroffiziers-Ball teil zu nehmen. Der Kriegsausbruch überraschte Patrick sehr, noch am gleichen Abend wurde er zum Major befördert und nach Brownsville zurück geschickt.

Die anschliesenden Gefächte waren lang und hart. Das 17th Maine verlor die hälfte seiner Männer. Nach dem der "Krieg" beendet war wurde das 17th zur auffrischung nach San Antonio verlegt. Dort bekamm Patrick auch die Nachricht von der Ankunft seiner Verlobten aus Preussen und er nahm direkt einen langen Urlaub.....

Katharina O'Hara ( Gast )
Beiträge:

21.11.2006 21:37
#3 RE: Charakterliste antworten

Name: Katharina von Isenburg
Geb.Ort: Hagen/Westf (Preussen)
Alter: 30
Größe: 1,55m
Haarfarbe: blond
Haugenfarbe: blau
Statur: normal
Beruf: Medizinstudentin, Erbin eines Stah.- und Tuchimperiums

Katharina als Tochter eines Stahlunternehmers geboren. Sie ist ehrenamtliche Krankenschwester und träumt davon Ärtztin zu werden, was aber leider in Preussen Frauen nicht erlaubt ist und vom Vater auch nicht gewünscht wurde.
1859 ist die Familie von Isenburg mit der Familie Krupp in die USA gereist um dort Freunde der Krupps zu besuchen, die O´Haras. Dort lernte Katharina Patrick kennen, schnell verliebten sich die beiden. Katharina blieb gegen den Willen des Vaters bei Patrick in den Vereinigten Staaten. Als der Bürgerkrieg ausbrach schickte Patrick sie schweren Herzen zurück nach Preussen.
In den langen Jahren der Trennung starb Katharinas Vater und sie wurde Alleinerbin des Familienimperiums.

Als der Bürgerkrieg beendet war beschloss sie wieder zu Patrick zu reisen und in den USA ein Medizinstudium zu beginnen, allerdings dauerte es noch einmal fast 3 Jahre bis sie wirklich fahren konnte, die Auseinandersetzungen in Pahoca und Texas verzögerten alles.
Katharina setzte im Sommer 1868 einen guten Freund als Verwalter ein und machte sich auf den Weg.
Nach ihrer Ankunft machte sie mit Patrick eine lange Reise durch den Süden der USA, danach würden sie den Ball besuchen.

Lt. Col. William Forrester ( gelöscht )
Beiträge:

28.11.2006 12:26
#4 RE: Charakterliste antworten
Name: William Forrester
Geburtsdatum: 02.04.1832
Größe: 198
Statur: kräftig
Haarfarbe: hellbraun
Augenfarbe: blau-grau
Herkunft: Colorado
Job: Major, Kommandeur Fort Laramy - Wyoming, Berufssoldat

William ist Berufssoldat aber kein West-Point Offizier, da er die Akademie, aus welchen Gründen auch immer, vorzeitig verlassen hat. Er entstammt einer traditionellen Soldatenfamilie und ist seit 20 Jahren im Dienst. Vor dem Krieg war er zunächst bei der Kavallerie und dann Sergeant Major bei der Artillerie.
In den ersten Kriegsmonaten wechselte er wieder zur Kavallerie und erhielt dort eine Feldbeförderung zum Brevet 2nd Lieutenant.
Während des Krieges diente er größtenteils im Stab, ließ aber keine Möglichkeit aus um ins Gefecht zu reiten.
Zum Ende der Hauptkampfhandlungen hatte er sich zum 1st Lieutenant hochgedient und wurde mit einer Beförderung zum Captain und Kompaniechef nach Pahoca geschickt.
Dann kommandiert er die C-Cy der 3rd Colorado Cavalry, die unter dem Kommando des Granisonskommandeurs Major Granger stand und in Deadwood-Texas stationiert ist.
Will ist meist freundlich und hat für die Probleme seiner Truppe stets ein offenes Ohr.
Am 24.06.1867 wurde die 3rd Colorado Cavalry aufgelöst. William lehnte ein Kommando, dass ins Indianerland führte energisch ab. Aus diesem Grund bestätigte das Oberkommando seinen Rang nicht. So wurde er dann vom Brevet-Captain wieder in seinen alten Rang zurückgestuft und übernahm den Posten des Rgt. Sgt.-Majors der 2nd US-Cavalry.
Z.Z. ist er zusätzlich noch als Provost Marshal von Deadwood eingestzt.
Bei Kriegsausbruch im Dez. 1867 ernannte General Quincannon ihn wieder zum Captain und zu seinem Adjutanten (Proteste brachten William keinen wirklichen Erfolg).
Im April 1868 übergab er den Posten des Provost Marshal an Captain Jakob Montgomery. Mittlerweile zieht er sich mehr und mehr aus den Belangen seiner alten Truppe zurück und stellt sich seiner neuen Aufgabe.
Im Juli 1869 trat er nach langer Überlegung den Posten des Kommandeurs von Fort Laramy an, der ihm angeboten wurde. Jetzt verrichtert er hier in den Reihen der 7th US Cavalry, unter Lt. Colonel Custer, seinen Dienst.

Captain (MD) Elias Grant Offline

Spielleitung

Beiträge: 314

28.11.2006 12:32
#5 RE: Charakterliste antworten
Name: Elias Grant
Geburtsdatum: 26.03.1832
Größe: 198
Statur: recht kräftig
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: blau-grau
Herkunft: Kansas
Job: Captain (Assistent Surgeon), US-Medical Department, stellv. Leiter des Armeehospitals in Fort Mason, Texas

Elias kommt aus einem kleinen Kaff im Norden von Kansas. Er war kein Einzelkind und hat noch 3 jüngere Brüder, John, Richard und Stanly sowie seine jüngere Schwester Victoria Emily, die schon, sehr zum Ärgernis der Eltern, früh eine Univerität besuchte, Architektin wurde und das elterliche Haus verließ.
Seine Eltern sind Kaufleute und betreiben neben einem Drugstore ein kleines Gasthaus mit eigener Schlachterei. Da es zunächst nicht vorgesehen war, dass Elias zur Armee gehen sollte arbeitete er im Geschäft seiner Eltern. Er ist von der heimischen Ausbildung her gelernter Metzger und Koch.
1858 hatte er dann aber die Nase voll und ging zur Kavallerie. Da es aber mit dem Reiten nicht so gut klappte, wie es von einem Kavalleristen erwartet wurde ließ er sich in die Truppenküche versetzen wo er in den ersten Kriegsjahren zum Corporal aufstieg. Auf die Linieninfanterie hatte er keine Lust.
1863, zwei Monate vor Gettysburg wurde während eines eigentlich belanglosen Scharmützels das dortige Feldlazarett von einer verirten CS-Mörsersalve getroffen und viele Verwundete, sowie die meisten Ärzte und Sanitäter starben. Daraufhin wurden dringend Leute mit Erfahrung in Anatomie gesucht und Elias meldete sich. Er wurde als Hilfssanitäter der Abteilung von Lieutenant Adams zugeteilt und in den Grundlagen der Medizin ausgebildet. Noch im gleichen Jahr durchlief er die offiziell erforderliche Ausbildung und wurde zum Hospital Steward ernannt und diente, als Lt. Adams Assistent. Er lernte dort sehr viel und war schon bald in der Lage die meisten Arbeiten selbstständig durchzuführen, obwohl er kein ausgebildeter Arzt war. Wie Lt. Adams versteht er auch etwas von indianischer 'Kräuterheilkunde'.
Elias ist ein gutmütiger und eigentlich friedlicher Mensch welcher fleißig seiner Arbeit nachgeht.
1867 bekam er das Angebot zu Studieren und Assistant Surgeon zu werden, doch der erneute Kriegsausbruch machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Letztendlich hatte er es doch noch nach Washington geschafft und absolvierte einen Lehrgang der es Hospital Stewards ermöglicht Assistent Surgeon zu werden, wenn er erfolgreich abgeschlossen wird.
Nach beendigung des Lehrgangs kehrte er ein wenig desillusioniert nach Texas zurück, da das Vermittelte Wissen mehr als dürftig gewesen war, und beantragte ein Studium in Übersee welches auch genehmigt wurde.
Zusammen mit seinem Kameraden Patrick Murphy, der ihm als Hospital Steward zugeteilt war, studierte er 2 Semester in Baden, wo die beiden sehr viel lernten.
Murphy wollte genau wie zuvor Elias Arzt werden und sollte von dem frischgebackenen Lieutenant ausgebildet werden um später an der Militärischen Fakultät der Unionsarmee in Washington studieren zu können.
Elias hatte nach seinem Studium das große Glück eine Vorgesetzte zu haben, die bereitwar ihn zu fördern und so bekleidet er seit kurzem den Posten des stellv. Leiters des Armeehospitals von mason City und wurde zum Captain befördert.

Pvt. Peterson Offline

Sergeant


Beiträge: 23

13.02.2007 18:49
#6 RE: Charakterliste antworten
Name: Matthew “Pete” Peterson
Geb.Ort: Fort Morgan, Colorado
Geburtsdatum: 28. Mai 1842
Größe:1,77m
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: grau-grün
Statur: kräftig
Beruf: Berufsoldat


Matthew Peterson wurde in Fort Morgan, Colorado als Sohn eines Farmarbeiters und seiner Frau geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf der Farm der Familie Sherwood, der Arbeitgeber seiner Eltern. Sobald Matthew alt genug war begann er ebenfalls auf der Farm der Sherwoods zu arbeiten und lernte dabei auch das reiten.
Da er schon lange einen Grund suchte, um das triste (und harte) Farmleben zu verlassen, nahm er die Möglichkeit war, sich in den Dienst der Unionsarmee zu stellen, als Lincoln nach Freiwilligen zur Niederschlagung der Rebellion im Süden suchte. Zuerst wurde er der Infanterie zugeteilt, aber da die Unionskavallerie jeden Mann suchte, der reiten konnte wurde er bald dorthin versetzt.
Den Bürgerkrieg über blieb er bei der Kavallerie und nahm auch an mehreren Gefechten teil, unter anderem war er auch bei der Schlacht um Gettysburg dabei, wo er aber schwer verwundet wurde.
Nach seiner Genesung wurde er zur 3rd. Colorado Cavalry versetzt und blieb dort bis zu ihrer Auflösung 1867, womit auch seine Verpflichtung in der Armee endete.
Da er keine Lust hatte wieder zurück auf die Farm zu gehen und womöglich noch den Rest seines Lebens dort zu verbringen verpflichtete er sich weitere 5 Jahre bei der Armee und trat der 2nd US Cavalry bei, wo er momentan in der A.-Company unter Captain Jacob Montgomery dient.
Captain O'Shaugnessy ( Gast )
Beiträge:

07.10.2007 10:35
#7 RE: Charakterliste antworten
Name: Shawn Patrick O'Shaugnessy
Geb.Ort: Liscarrol, Irland
Geburtsdatum: 31.01.1840
Größe: 1,80 Meter
Haarfarbe: Dunkelblond
Augenfarbe: Blau
Statur: Kräftig
Beruf: Soldat

Shawn wurde an einem verschneiten Januartag in die Leibeigenschaft Lord Woolishires geboren. Seine Eltern frönten für den Lord auf dessen Feldern und mußten ihr Überleben mit dem eigenen Anbau von Kartoffeln und dem Brennen von Kartoffelschnapps sichern.
Shawn hatte eine glückliche Kindheit. Seine liebevollen Eltern versuchten lange, dass bevorstehende Schicksal zu verdrängen, um Shawn solange wie möglich eine Chance zu geben, sich später einmal davon zu machen und etwas zu lernen. Sein Vater lehrte ihn Lesen und Schreiben, seine Mutter das Nähen und Kochen. Am Sonntag, dem einzigen freien Tag der Eltern nahm sein Vater ihn mit und brachte ihm bei, wie man in den Bergen überleben konnte. Er zeigte ihm, wie man mit bloßen Händen jemanden bekämpfen und besiegen konnte und nahm ihn Abends mit ins Gasthaus, wo die Iren von Freiheit sprachen und Lieder sangen. All das sorgte aber dafür, dass Shawns Kindheit mit zehn ein abruptes Ende nahm, als sein Vater aufgrund falscher Anschuldigungen vom Landvogt des Lord verhaftet wurde.
Der zehnjährige Shawn schloss sich den Aufständischen an. Bevor sie jedoch tätig werden konnte, wurde sein Vater wieder freigelassen. Seit diesem Ereigniss blieb Shawn in der Widerstandsbewegung und auch dem Motto treu: Die Sachsen ins Meer!!
1857, als Shawn Siebzehn Jahre alt war, gab es ein Ereigniss, welches ihn für sein Leben prägen sollte.
Die hübsche sechzehnjährige Theresa O'Boiley war seine erste große Liebe.
In den Wirren der Aufstände in den fünfziger Jahren waren ihre Eltern von britischen Dragonern ermordet worden. Das verliebte Paar war zu Hilfe geeilt und Shawn hatte mit der Muskete ihres Vaters auf die Dragoner geschoßen. Ein Fehler, den er sich noch heute vorwirft, denn die Dragoner kamen zurück und in dem folgenden Gefecht traf eine Kugel die ihm gegolten hatte Theresa in den Kopf.
Shawn versteckte sich in einem Keller in Liscarrol, bis eines Tages ein Schiff ablegte und er nach Amerika flüchtete. Seine Eltern ließ er zurück und er weiß heute nicht, wie es ihnen geht. Zwar hatte er ihnen oft geschrieben, nie aber eine Antwort bekommen.
Als 1861 der Bürgerkrieg ausbrach meldete er sich freiwillig um dem stinkenden New York zu entkommen. Sein bisheriges Dasein als Arbeiter in einer Schuhfabrik hatte ihn nicht gerade erfüllt.
Shawn diente auf dem Westschauplatz und nahm an Schlachten wie Shilo, Fort Doneldson, Chickamauga, Perryville und der Belagerung von Vicksburg teil, wo er zum Sergeant befördert wurde.
In der Schlacht von Atlanta wurde er schwer verwundet und lag lange in einem Militärhospital im Norden. Das Ende des Krieges erlebte er dort.
Aufgrund seiner Dienstzeit blieb er Soldat und wurde zum Captain befördert, in den Dienst des General-Quartermaster, der ihn zunächst nach Houston beorderte und von dort zu Beginn der neuen Kampfhandlungen nach Mason in den Stab der 2nd US-Cavalry.
Shawn ist mißmutig. Am liebsten würde er sofort seinen Dienst quittieren und nach Irland zurückkehren. All dieser Pomp und Glanz der Bälle widerstrebt ihm und so zieht er sich meißtens in sein Büro zurück und wirft sich auf alles was er an Arbeit kriegen kann. Ein weiterer Charakterzug ist, dass er keinem Vorgesetzten traut. Allen wirft er vor, etwas im Schilde zu führen. Das mag daher führen, dass die meißten seiner Vorgesetzten im Krieg Verfechter sinnloser Sturmangriffe waren und dazu kommt, dass viele seiner Offiziere damals wie heute englischer Abstammung sind und für ihn somit die verhassten Sachsen (britische Invasoren) verkörpern.

Christian
Ich schaue nach Gestern um das Morgen zu verstehen!

Cpt. Thomas Charles Gifford ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2007 12:29
#8 RE: Charakterliste antworten

Name: Thomas Charles Ebenizer Gifford
Geb.Ort: Boston/Massachusetts
Geburtsdatum: 29.02.1844
Größe: 1,80 Meter
Haarfarbe: Dunkelblond (licht)
Augenfarbe: Blau
Statur: Kräftig
Beruf: Soldat (Captain of the Quatermasterdepartment of the US-Army)

Thomas ist der einzige Sohn von Mary und Charles Ebenizer Gifford. Sein Großvater war Colonel Ebenizer Gifford, der 1815 unter General Jackson New Orleans verteidigte. Sein Vater ist Vollkapitän in der Navy gewesen und heute ein großer Reeder (Gifford-Transatlantic-Company) und Besitzer der Werft Gifford-Yards, aber nicht mehr selbst im Geschäft, sondern lediglich Aufsichtsratvorsitzender und Vorstandsmitglied, sowie einflussreicher Mitsitzer im Bostoner "Men's Club of political and military Veterans of Boston". Sein Onkel William Errol Gifford ist der erfolgversprechenste Kandidat der Bürgermeisterwahl 1875 in Boston.

Familienstand:
Thomas ist nicht verheiratet.
Im Jahre 1860 hatte er eine kurze Affaire mit der jungen Tochter des Kaiserlich und königlich Abgesandten von Österreich-Ungarn, Therese von Anstatt zu Austerlitz. Durch die Versetzung ihres Vaters an den Hof des britischen Kronprinzen in Melbourne kam es aber nie zu einer Verlobung.

Bisherige Kariere:
Thomas wurde 1850 mit sechs Jahren auf der renomierten Boy-Boarding-School of Boston angemeldet. Diese besuchte er bis 1860, mit einer Unterbrechung wegen einer Europareise mit seinem Vater.
Gleich im Anschluss besuchte Thomas die Militärakademie West Point und graduierte im Jahr 1862, mit achtzehn Jahren, als drittbester seines Jahrganges (Infantrie). Trotz des andauernden Bürgerkrieges verschaffte ihm sein Vater, gegen seinen eigenen Wunsch, einen Posten beim General-Quatermaster (einem Freund des Vaters), nicht aber im Frontdienst.
Thomas, pflichtbewußt, arrangierte sich mit seinem Posten und wurde in kürzester Zeit zum Captain befördert, da er es unter persönlichem Einsatz schaffte, die hungernden Truppen General Grants in Chattanooga mit frischen Lebensmitteln zu versorgen, was folglich zum Sieg in der Schlacht um Lookout Mountain führte. Dafür wurde Thomas mit dem Verdienstorden des Bürgerkrieges ausgezeichnet. Grant persönlich lud Thomas zu sich nach Hause ein, wo sie zusammen das Weihnachtsfest 1864 feierten und noch heute besteht eine lockere Verbindung zum Präsidenten. Vielleicht auch deshalb, weil Thomas' Vater seine Schiffe auch nach Schottland schickt, wo es bekanntlich einen guten Whisky gibt.

Noch während des Krieges 1865 wurde er als alleinverantwortlicher Offizier des Quatermasterdepartments nach Westen versetzt, in den Bezirk von Fort Hays im Mittleren Westen und reorganisierte den Nachschub und die Versorgung der Forts in den Grenzgebieten. Trotz seiner Verdienste im Westen blieb seine erwartete Beförderung aus. Er wurde als "Ersatz zur Beförderung" in die Friedensarmee übernommen und bekam ein Berufsoffizierpatent, welches er jeder Zeit auf eigenen Wunsch quittieren kann. Damit war Thomas aber nicht zufrieden, da er eigentlich gehofft hatte, Major zu werden, um einem Generalstab angegliedert zu werden und so ein Sprungbrett zu erreichen, welches ihn ins War-Department oder ins Quatermasterdepartment brachte.
Einem Versetzungsgesuch wurde lange nicht statt gegeben, bis eine Stelle im Stab des Distriktkommandeurs in Südtexas, genauer gesagt in Fort Mason frei wurde, da der vorherige Quatermaster, Captain Shawn Patrick O'Shaugnessy, wegen gesundheitlicher Gründe aus dem Dienst in der US-Army ausschied und nach Irland zurückkehrte.

Zu seiner Person:
Thomas Gifford ist ein patriotischer und romantisch veranlagter Mensch, dessen Leitspruch es ist:
Meine Loyalität gilt meinem Vaterland, meinen Freunden, meiner Liebe und Gott. In dieser Reihenfolge.

Er liebt das Theater der Gegenwart und ist ein großer Liebhaber der europäischen Literatur. Vor allem die deutschen (revolutionären) Schreiber wie Büchner, aber auch die klassischen englischen wie Shakespeare haben es ihm angetan. Er spricht fließend Deutsch. Als er zwölf Jahre alt war, nahm sein Vater ihn mit auf eine Europareise, welche der Vater geschäftlich tätigte und besuchte Hamburg und Lübeck.

Während seiner Zeit im Westen hat er eine gewisse Sympathie für die Indianerstämme der Prärie entwickelt, was ihn ebenfalls zu der gewünschten Versetzung veranlasste, da die Methoden von Offizieren wie Custer nicht mit seinen Vorstellungen vom Umgang mit den verfeindeten Stämmen übereinstimmten.

Gedanken über seine Zukunft:
Captain Thomas Gifford hofft in Fort Mason nicht bloß einen Posten besetzen zu können, auf dem ihm eine Beförderung winkt, sondern er hofft auch, endlich jemanden zu finden, wie Therese, damit seine Mutter die peinlichen Versuche unterläßt, bei seinen regelmäßigen Besuchen in Boston eine Heerschar von Damen im heiratsfähigen Alter einzuladen. Thomas' Vater hingegen ist es wichtiger, dass der "Junge" ersteinmal Karriere macht und einflussreiche Männer kennenlernt, die später einmal nützlich sein könnten, in Verbindung mit der Führung der Werft und der Reederei.


Gruß
Christian

Xarkson Offline

Major


Beiträge: 539

08.01.2008 10:33
#9 RE: Charakterliste antworten

Aktualisierung meines Charakters:

Name: Peter Reineck
Geb. Ort: Bruchsal/Ghzm. Baden
Alter: 40
Größe: 181 cm
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: grau-grün
Statur: kräftig
Beruf: Architeckt

Peter Reineck stammt aus kleinbürgerlichen Verhältnissen aus Bruchsal im Großherzogtum Baden. Durch Fleiß schaffte er es das Polytechnikum in Karlsruhe zu besuchen, auf welchem er Architektur studierte. Dort wurde er von der revolutionären Bewegung um 1848 erfasst und musste nach der Niederschlagung und Besetzung durch die Preußen in die USA auswandern. Seine Verlobte überlebte die Revolution, wie viele seiner Landsleute, leider nicht.

Wie viele Deutsche ließ er sich in Kentucky, welches im Indianischen soviel wie „Land der Zukunft“ bedeutet in der Nähe von Lexington nieder. Bekannt ist Kentucky als Bluegrass State, womit die von März bis April blaugrün blühenden Grasweiden gemeint sind. Der Staat ist auch bekannt für seine Vollblutpferde, das berühmte Kentucky Derby und die hiesigen Whiskey-Brennereien. Die Bewohner wissen je nach historischer Sachlage und geografischer Position nicht genau, ob sie sich zu den Nord- oder Südstaaten zählen sollen. So standen zwei ihrer berühmtesten Söhne als Präsidenten während des Sezessionskriegs als politische Gegner auf verschiedenen Seiten: Abraham Lincoln als Präsident der Union und Jefferson Davis als der Präsident der Konföderation.
Am 20. Mai 1861 versuchte Kentucky durch eine Proklamation seine Neutralität im Sezessionskrieg zu wahren. Als jedoch am 3. September 1861 konföderierte Truppen in den Staat eindrangen und zahlreiche Städte brandschatzten, ergriff man Partei für die Union.
Nach offizieller Sicht immer noch ein neutraler Bundesstaat sah die Realität anders aus: Oft kämpften nahe Verwandte auf beiden Seiten. Peter arbeitete für die Union und half bei dem Bau von militärischen Einrichtungen. Das strategische Potenzial Kentuckys hatten beide Armeen erkannt, sodass verschiedene blutige Scharmützel und zahlreiche Guerilla-Raids auf dem Staatsgebiet stattfanden. Die Zivilbevölkerung Kentuckys sollte bis Ende des Krieges unter den Überfällen der Bushwackers-Banden aus dem Süden zu leiden haben. Dennoch stellte man sich nach dem Krieg angesichts der aggressiven Unterdrückungspolitik der Nordstaaten demonstrativ auf die Seite des Südens.
Als fähiger Architekt, machte sich Peter in der Neuen Welt einen Namen und konnte schon einige interessante Bauvorhaben verwirklichen helfen. Zur Zeit arbeitet und wohnt er in Mason City, Texas wo er das dortige Waisenhaus baut.
Neben dem Hausbau beschäftigt er sich jedoch im zunehmendem Maße mit dem Infrastruckturausbau der Eisenbahn, welche eine zunehmende Bedeutung im Westen bekommt.

CU!

Tobias
alias Peter Reineck / Architekt

2nd Lt. (MD) Sophie Wallace ( gelöscht )
Beiträge:

22.08.2008 15:21
#10 RE: Charakterliste antworten
Name: Sophie Wallace
Geb.Ort: New York
Geb.datum: 30. März 1844
Größe:1,70 m
Haarfarbe: d. blond
Augenfarbe: blau
Beruf: Assitent-Surgeon US Medical Department (2nd Lt.)

Sophie wurde als die Tochter des schottischen Arztes John Wallace und seiner Frau Carmena geboren. Sie ist somit schottisch-italienischer Abstammung, was sich auch des Öfteren auf ihr Verhalten niederschlägt, denn sie neigt dazu manchmal aufbrausend und stur zu sein.

Sie wuchs recht behütet im elterlichen Hause auf und war stets begeistert vom Beruf ihres Vaters.
Sie bemühte sich erfolgreich um eine gute Schulbildung und es gelang ihr auch einen guten ‚Abschluß’ zu machen.

Als der Krieg gegen die Konföderierten ausbrach war Sophie gerade 16 Jahre alt, zu jung um ihrem Vater zu folgen, der sich als Arzt freiwillig meldete, um beim US Medical Department seinen Dienst zu tun.
Erst 1862, als Sophie 18 wurde, willigte ihr Vater nach langem Ringen ein, sich für sie einzusetzen in das Schwesternkorps des Departments aufgenommen zu werden.

Hier lernte sie viel, sah aber auch viel Leid und Elend, sei es an der Front, in Feldlazaretten oder in den Hospitälern.

Nach dem Krieg ging ihr Vater zurück in seine Praxis nach New York und quittierte den Militärdienst, anders als Sophie, welche sich weiterverpflichtete und nach Fort Mason ins dortige Militärhospital versetzt wurde.

Schon bald kam in ihr der Wunsch auf, genau wie ihr Vater, Ärztin zu werden und sie sprach bei der Hospitalleiterin, Major Summers vor, die sich auch bereiterklärte sie ausbilden zu lassen.

So ging Sophie letztendlich nach Washington und absolvierte dort erfolgreich ihr Medizinstudium.

Im August 1870 wurde sie dann zum Assistent-Surgeon im Rang eines 2nd Lieutenant ernannt.
Patricia Ward Offline

1st Sergeant


Beiträge: 56

11.09.2008 22:39
#11 RE: Charakterliste antworten

Name: Annabelle Martin
Geburtsort: Magnolia Hall, Georgia
Größe 165
Haarfarbe: schwarzbraun
Augen: grün
Geburtstag: 12.01.1841
Beruf: Ehefrau

Ich wurde 1841 in „Magnolia Hall“ ca. 30 Meilen östlich von Savannah geboren. Meine Eltern waren der Pflanzer Gerard Duchamps und seine Frau Olivia. Ich habe drei Brüder, Gerard, Richard und Louis.
Genauer gesagt, ich hatte drei Brüder denn Gerard, der älteste starb bei der Verteidigung von Richmond. Die anderen beiden überlebten den Krieg, aber wie. Richard hat ein steifes Bein und durch einen Granatsplitterangriff sein Augenlicht verloren. Wenn meine Schwägerin Justine und die Kinder sich nicht so rührend um ihn kümmern würden, hätte er sich vermutlich längst das Leben genommen.
Louis ist auf seine Weise mit den Ereignissen fertig geworden, er trinkt, er spielt und er treibt sich in Häusern mit übelstem Leumund herum.

Ich hätte nie gedacht, dass es so weit kommen würde. Wir waren glücklich. „Magnolia Hall“ war eine prächtige Plantage. Rote Erde soweit das Auge reichte, Baumwolle wuchs darauf, beste Qualität, aber auch Bohnen, Getreide und Gemüse gab es in Hülle und Fülle. Die Gärten standen voller Blumen und dazu standen dort die wunderschönen Bäume, die dem Haus seinen Namen gegeben hatten. Wir hatten alles was das Herz begehrt und noch mehr. Meine Brüder und mein Vater lasen mir jeden Wunsch von den Augen ab.
Dann lernte ich Antony Welles kennen. Ich war gerade 16 geworden und er war zwei Jahre älter. Ich habe mich auf den ersten Blick in ihn verliebt. Er hatte schulterlanges blondes Haar, ein feingeschnittenes Gesicht, das von der Sonne gebräunt war und graue Augen, die vor Übermut blitzten und wie wundervoll er zu Pferde saß,...
Wir heirateten 1857. Es war die schönste Zeit meines Lebens. Kein Ball zwischen New Orleans und Charleston, auf dem wir nicht gern gesehene Gäste waren. Er überschüttete mich mit Geschenken und liebte es, wenn er um die schönste Frau des Abends beneidet wurde.
Wir ritten mit dem Wind um die Wette und flanierten an Bord der Vergnügungsdampfer auf dem Missisippi. Das Leben hätte ewig so weitergehen können.
Dann kam das Sumpffieber und wir erkrankten schwer. Ich weiß nicht, ob es ein Glück für mich war, zu überleben, denn ich verlor Antony und meinen Sohn Jerome, er war drei Jahre alt. Lange kam ich nicht über den Schock hinweg und dann kam auch noch der Krieg.

Bis heute kann ich nicht verstehen, wie es Leute gegeben haben sollte, die bei uns nicht glücklich waren. Jeder, auch der geringste Sklave war gut genährt, ordentlich gekleidet und keiner musste über das normale Maß hinaus arbeiten. Es wurde auch niemand verkauft. Jeder Aufseher, der die Leute drangsalierte, wurde sofort entlassen.
Ich bin immer noch fassungslos, wenn ich daran denke, wie sich das undankbare Pack während des Krieges auf- und davon machten, sich lieber in Banden in den Wäldern zusammenrotteten und plünderten. Sie fanden Gefallen daran, sich einfach zu nehmen, was sie wollten. Unfähig, selbst Land zu bestellen, sind sie bis heute geblieben. Heute wächst auf den Ländereien, die Hunderte ernähren konnten nichts als kümmerliche Saubohnen und Unkraut. Dafür wuchs die Unverschämtheit, wie sie sich uns gegenüber gebärdeten ins Unermessliche, unterstützt von den Kriegstreibern aus dem Norden, die ihnen den Himmel auf Erden und was sonst noch versprachen. Die entlaufenen Sklaven glaubten einfach alles.

Wir konnten die Plantage mit den wenigen Kräften die verblieben waren, nicht halten und gingen nach Savannah. Mein Gott, wenn ich daran denke, wir prächtig diese Stadt war. Jetzt war sie voll von Flüchtlingen, Soldaten, Verwundeten, Lärm, Schmutz und Chaos.
Justine und ich verbrachten viel Zeit im Lazarett und halfen so gut wir konnten. Jeden Tag hatte man das Gefühl, es wird schlimmer, noch mehr Verwundete, noch weniger Medikamente. Und es wurde schlimmer, denn Sherman hatte sich aufgemacht, Georgia zu erobern. Alles geriet in Panik. Wir wussten, sie würden keinen Stein auf dem anderen lassen.
Wir wollten die Stadt verlassen, Louis hatte irgendwo einen Wagen und zwei Pferde aufgetrieben. Als wir in „Magnolia Hall“ ankamen, blieb mir fast das Herz stehen. Es stand noch der Kamin. Er war schwarz verbrannt. Meine Eltern,die sich geweigert hatten, unser Zuhause zu verlassen waren tot...

Wir mussten zurück. Louis wusste Rat. Ich hatte keine Ahnung, wer uns helfen sollte, aber Louis hatte am Spieltisch oder wer weiß wo Bekanntschaften geknüpft. Frederic Martin, der Name sagte mir einiges. Keine ehrbare Frau aus Savannah würde mit ihm auch nur ein Wort wechseln.Er war ein Mann von zweifelhaftem Ruf und seine Geschäfte waren noch viel zweifelhafter. Von etlichen dingen sprch man nur hinter vorgehaltener Hand. Aber er war reich. Er hatte einige Boote, mit denen er sich während des Krieges als Blockadebrecher betätigt hatte. Das war sein Vorteil und das würde uns helfen. Als Savannah fiel, waren wir auf seinem Schiff.
Sherman hatte uns alles genommen, unser Haus in Savannah, unsere Plantage, selbst das Land und die Wälder hatten sie vernichtet. Verbrannte Erde nannte man diese Teufelei, um den Widerstand des Gegners zu brechen.
Wir waren verzweifelt. Justine brach zusammen, weil sie nicht mehr wusste, woher sie das Geld für Richards Medikamente und die Essen der Kinder nehmen sollte. Louis hatte unfassbar hohe Spielschulden und Gerard war gefallen.
Sechs Wochen später heiratete ich Frederic Martin.

1866
Das Leben an Fredericks Seite ist wie erwartet nicht erfreulich. Frederick versteht es, mich bei meinen Freunden zu kompromittieren, jedes Mitglied der guten Gesellschaft Savannahs zu beleidigen und damit dafür zu sorgen, dass wir fast nirgendwo mehr empfangen werden. Meiner Familie, den „nichtsnutzigen Hungerleidern“ tritt er mit tiefster Verachtung entgegen. Ich liebe sie, aber ich weiß nicht, wie lange ich das aushalten kann. Ich versuche, ihm die Stirn zu bieten, aber bis jetzt habe ich immer den kürzeren gezogen.
Frederick hat tatsächlich versucht, mich für seine „Geschäfte“ zu begeistern, aber ich will mich mit diesen Leuten nicht abgeben. Ich verabscheue alles was er macht zutiefst.
Im Winter sind wir auf einen Ball gegangen, ein gottverlassenes Nest in Texas. Wir habe dort sehr nette Leute vorgefunden, hoffentlich verdirbt Frederik es nicht wieder.
Er hat es natürlich verdorben, was habe ich erwartet.

1867
Frederic hat sich in den Kopf gesetzt, eine Europareise zu machen. Früher hätte ich mich gefreut, aber heute mache ich das nicht mehr, denn er ist an meiner Seite und das vergiftet jeden Tag. In Paris durfte ich bei den besten Couturiers einkaufen, aber was soll's, wenn man die schönen Kleider nur in den Vierteln ausführen kann, in denen die widerlichsten Ausschweifungen zu Hause ist. Frederick liebt das Entsetzen in meinem Gesicht, anders kann ich es nicht erklären, dass er mich mit dorthin schleppt.
Er hat angefangen Opium zu rauchen, seither ist es ganz schlimm mit ihm geworden. Er leidet unter Verfolgungswahn, wenn ich schon jemanden freundlich grüße, kann das einen Tobsuchtsanfall zur Folge haben. Er hat begonnen mich zu schlagen, er wirft mir vor, nicht schwanger zu werden. Er will jetzt unbedingt ein Kind adoptieren. Kein Kind sollte bei diesem Unhold leben müssen.
Wir sind im Winter wieder zum Ball nach Fort Mason gereist. Ich habe mich so gefreut, Mrs. Pearce und Mrrs. Carrigan wiederzusehen, auch Miss Cathy und Miss Müller. Was gäbe ich darum, mich öfter in solcher Gesellschaft zu bewegen. Ich muss aber vorsichtig sein, dass Frederick nicht bemerkt, wie sehr mir ihre Freundschaft bedeuten würde. Ich bin sicher, er würde sie zerstören. In Savannah hat er es mittlerweile geschafft, mich als überspannt und hysterisch dastehen zu lassen.
Ich hoffe, es gelingt mir ein paar Tage, alles zu verdrängen und nur ein wenig zu Tanzen.

1868
Frederick hatte geschäftlich in Mexico zu tun. Ich versuche schon seit langer Zeit, über seine Geschäfte nicht nachzudenken. Das schlimmste ist, er glaubt, ich sei schwanger. Als mich meine monatliche Unpässlichkeit erreichte, hat er mich zu einer widerlichen einheimischen Hexe geschleppt. Als die Alte bestätigte, ich sei nicht guter Hoffnung, drehte er völlig durch, behauptete, sie hätte sein Kind getötet und erschoss sie vor meinen Augen. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.

Frederick ist mir mir in New York angekommen. Mir ist alles schon völlig gleichgültig. Soll er mich schlagen, mich an unpassende Orte mitnehmen, egal.
Ich kann nicht mehr. Ich hoffe nur, dass die Tage an seiner Seite nicht mehr allzu viele sein mögen.
Er hat sich zu einer Pokerrunde verabredet und besteht darauf, dass ich ihn begleite.
Aha, jetzt weiß ich warum. Er hat mich gesetzt, ja er hat mich beim Pokern verspielt. Ein Jack Spade hat die Ehre, den Gewinn des heutigen Abends einzustreichen.
Ich bin so entsetzt, dass ich nicht mehr weiß, was ich sagen soll.

Mr. Spade scheint die Unwürdigkeit der Situation erkannt zu haben. Er sieht die Schuld als beglichen an, wenn ich mit ihm ausgehe. Ich habe den Ball in Fort Mason vorgeschlagen.
Damit hat Frederick nicht gerechnet, er ist fuchsteufelswild. Er hat versucht, Spade zu erschießen, aber dummerweise hatte der im Saal wohl mehr wohlwollende Bekannte als Frederick. Ich werde also mit Mr. Spade nach Texas reisen. Egal was danach passiert, aber diese Reise werde ich genießen.

Der Ball war wunderbar. Endlich hat es wieder Freude gemacht, unbeschwert zu tanzen, Champagner zu trinken und liebe Freunde zu treffen. Mr. Spade hat sich übrigens tatsächlich als Gentlemen herausgestellt, ich habe also sehr viel Glück gehabt.

1869
Ich bin nach Hause zurückgekehrt. Mr. Martin war so begeistert, mich wiederzusehen, dass er mich eine Woche eingesperrt hat. In den Keller, ins Dunkle. Anschließend hat er mein Pferd erschossen, nur so, er wusste, dass ich daran hing. Der Alptraum geht weiter.

Heute ist Mr. Martin mit der frohen Botschaft nach Hause gekommen, dass er beabsichtigt, unseren gesamten Hausstand zu veräußern. Ich habe zuerst gedacht, das ist einer seiner üblichen üblen Scherze. Er hat mich dann jedoch schnell überzeugen können, als einige Stunden die Käufer kamen. Haus, Möbel, Zierrat, Porzellan, Kutsche, Pferde, alles weg.
Ich war wie vor den Kopf geschlagen.
Mr. Martin lächelte mich freundlich an und erklärte mir, dass er für seine neueste Unternehmung möglichst viel Barkapital brauchte. Was es für eine Unternehmung sein sollte, sagte er mir nicht. Nur dass ein Schnellboot damit zu tun hatte, bekam ich heraus.
Bei seinem schmierigen Anwalt Norris & Partner hat er eine Summe von 10.000,00 $ für mich deponiert. Wie ich ihn kenne, wird er mich um jeden Cent betteln lassen. Er schlug mir außerdem vor, mich in Porters Playhouse einzuquartieren, ein Vorschlag, der mir einen Ohnmachtsanfall verursachte.

Als ich wieder zu mir kam, war er weg. Ich packte meine Reisetasche, die verbliebenen Kleider und fuhr nach San Antonio zu Richter Pears und seiner Frau. Die beiden lieben Menschen hatten mich schon beim letzten Ball eingeladen und dort konnte ich vielleicht ein wenig Ruhe finden. Ich mag sie beide wirklich sehr gern.

Mit den Pears besuchte ich den Sommerball. Es war so schön, die bekannten Gesichter aus Fort Mason wiederzusehen. Zu meiner Überraschung war auch Mr. Spade wieder da. Es war ein sehr schöner Ball und ich habe bis tief in die Nacht getanzt, Champagner getrunken und mich prächtig amüsiert.

Meine Freundin Louise Lupien hat mir angeboten ihr Haus in New Orleans zu hüten. Sie hat vor, ihrem Mann in einen Kriegszug nach Frankreich zu folgen. Wie sehr muss sie ihn lieben.

1870
Louise und Monsieur Lupen sind aus Frankreich zurück. Louise hat mich gebeten, nicht ins Hotel zu ziehen, sondern ihr Gesellschaft zu leisten. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen, denn ich möchte ihre Freundschaft nicht überbeanspruchen.
Jack Spade hat mich einige Male besucht. Ich ertappe mich dabei, dass ich seine Gegenwart sehr genieße. Er schafft es immer, mich zum Lachen zubringen und mir das Gefühl zu geben, ein besonderer Mensch zu sein. Ich weiß, dass ich so etwas nicht einmal denken dürfte, aber es ist sehr schwer, das nicht zu tun.

Zum diesjährigen Sommerball bin ich mit Louise, ihrem Mann und Mr. Spade gekommen. Es verspricht, ein wunderbares Fest zu werden. Ich freue mich schon so auf die Walzer... und ich werde jeden einzelnen nur mit einem Mann tanzen.


Claudine Roquefort Offline

Captain


Beiträge: 395

12.09.2008 09:52
#12 RE: Charakterliste antworten
Name: Claudine Roquefort
Geburtsort: Linas, bei Paris, Frankreich
Geburtstag: 04.12.1841
Größe: 168cm
Haarfarbe: braun
Augen: braun/grün
Beruf: Hospital Steward

Die achtundzwanzig jährige Claudine Roquefort, älteste Tochter vom Tischler Jean-Pierre und der Näherin Isabelle Roquefort, ist eine sehr frohe Natur. Sie hat immer ein Lied auf den Lippen und ist ziemlich gesellig. Als Claudine neun Jahre alt war, verließen ihre Eltern zusammen mit ihr und ihrer fünf Jahre jüngeren Schwester Adeline ihren Heimatort Linas bei Paris. Ihre Mutter war damals mit ihrem einzigen Bruder Joselin schwanger gewesen. Der Kleine kam aber einige Wochen zu früh, mitten auf der Schiffpassage zur Welt. Claudine hatte dem Schiffsarzt bei der Geburt helfen müssen. Zum Glück ging alles gut und für Claudine war es ein sehr bewegendes Erlebnis gewesen. Damals wurde ihr klar, dass sie später einmal Ärztin werden wollte. Leider verdienten Ihre Eltern nicht viel Geld und konnten ihr somit kein Studium an der Universität bezahlen. Als dann der Krieg begann, half Claudine im örtlichen Lazarett als zivile Helferin bei der Versorgung der Verletzten. Da sie sich sehr geschickt anstellte, riet ihr der damalige diensthabende Oberarzt, sich für den Sanitätsbereich bei der Armee zu melden. Obwohl ihre Eltern zuerst dagegen waren, konnte Claudine sie doch davon überzeugen, dass dieser Weg der einzige wäre, um ihren Traum, einmal Ärztin zu werden, verwirklichen zu können.

So begann sie ihren Dienst als Medical Attendent im US Medical Department, und wurde der Potomac Armee zugeteilt.
Mit viel Fleiß und unermüdlichem Lerneifer kämpfte sie sich durch die Grauen des Krieges und wurde 1863 als Hospital Steward ausgebildet. Anfang 1864 schloß sie diese Ausbildung mit Bravour ab und verpflichtete sich für weitere 10 Jahre.
1865, nach Kriegsende wurde sie nach Kansas in ein kleines Fort versetzt und im Frühjahr 1869 ins Miltärhospital von Fort Mason, bei Mason City-Texas.
Dort beantragte sie ein Studium, um Militärärztin zu werden, was auch von der leitenden Ärztin, Major (MD) Susan Summers genehmigt und mit einer Empfehlung weitergeleitet wurde.
Anfang 1870 nahm sie dann ihre Ausbildung auf, um weitergehende praktische Erfahrungen zu sammeln, bevor sie nach Washington zu den abschließenden Prüfungen zugelassen würde.
Zur Zeit ist sie, wie auch ihr Kamerad Hospital Steward Patrick Murphy, Captain (MD) Elias Grant zu Ausbildung zugeteilt.

Als Claudine Anfang Mai von einem Einsatz in Laredo zurückkehrte, wirkte sie nachdenklich und weniger fröhlich. Ihre Arbeit erledigte sie weiterhin sehr ordentlich und gewissenhaft, ja geradezu pedantisch, aber dennoch schien sie oft abgelenkt und mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein. In den letzten Wochen hatte sich dieses Verhalten aber gebessert und Claudine schien wieder ganz die Alte zu sein. Zusammen mit ihren Kameraden hatte sie den Aufbruch des Medical Departements nach Fort Jackson organisiert.
Nachdem es in der Besprechung hieß, dass Fort Jackson nur eine Übergangslösung sei und es unter anderem eventuell weiter nach Lardo gehen könnte, war Claudines Verhalten abermals umgeschlagen. Sie schien wie ausgewechselt, wie damals als sie aus Laredo zurückgekehrt war.
Sarah Brooks Offline

1st Lieutenant


Beiträge: 228

09.10.2008 14:45
#13 RE: Charakterliste antworten

Name: Sarah Brooks
Geburtsdatum: 16.09.1840
Geburtsort: Augusta
Größe: 176cm
Augenfarbe: grün
Haarfarbe: schwarz
Herkunft: Maine
Job: Gesellschafterin, Reisebegleiterin


Sarah ist die einzige Tochter von Georg und Annkathrin Brooks. Ihre Eltern sind angesehene Leute in Augusta. Ihr Vater arbeitete für die Armee, er immer viel unterwegs und selten zu Hause.
Ihre Mutter kümmerte sich gut um Sie, aber Sarah wurde auf die Dauer zu langweilig immer mit auf irgendwelche Wohltätigkeitsveranstaltungen zu gehen. So kam es, das Sie nach erfolgreichem Schulabschluss, den Sie zu Hause gemacht hatte, nach Alabama geschickt wurde. Dort sollte Sie bei den O`Rileys die Kinder unterrichten und der Witwe Genova O`Riley Gesellschaft leisten. Die O`Rileys hatten fünf Kinder, von 9-17 Jahre. Sarah mußte sich aber nur um die beiden jüngsten kümmern, Jack und Martin.
Sie verliebte sich in den ältesten Sohn und ein Jahr darauf heiratete SIe Jerome O`Riley. Er kümmertew sich liebevoll um Sie und leistete ganze Arbeit auf der Baumwollplantage.

Die Ehe mit Jerome war zwar schön, aber er hatte keine Zeit für Sie, da er sich nur um die Belange der Plantage kümmerte, aber nicht mehr um Sie.
Genova verstarb am 20.08.1860 und sogab es für Sarah nichts mehr was Sie noch auf der Plantage hielt und sie reiste mit Jack und Martin zurücknach ihren Eltern. Sarah erzählte ihrem Mann das es für Jack und Martin bei ihren Eltern besser wäre. Jerome verstand Sarah und ließ Sie ziehen. Sie besuchte ihren Mann in regelmäßigen Abständen und kümmerte sich um die Geschwister. Wenn sie denn mal da waren.

Als der Bürgerkrieg begann, wurde Jerome eingezogen und Sarah flüchtete sich nun endgültig nach Ihrer Mutter. Da konnte sie aber nicht lange bleiben, weil sie schon wieder jemanden auf einer Reise begleiten sollte. Ihre Mutter kümmerte sich um Jack und Martin, da sie die Beiden ja nicht mitnehemen konnte. Allmählich begann Sarah zu verstehen, das sie ihren Mann wahrscheinlich nie wieder sehen würde, da sie auf den verschiedenen Seiten standen. Das stimmte sie sehr traurig.

1863 bekam sie die Nachricht das ihr Vater im Krieg gefallen war, und sie nahm sich sofort frei, um sich um ihre Mutter zu kümmern. Sie versuchte den Tod des Vaters Ihr schonend beizu bringen. leider war ihre Mutter sehr krank geworden und so verschwieg sie den Tod des Vaters, um sie nicht noch mehr aufzuregen. 2 Wochen später verstarb auch ihre Mutter. Jack und Martin konnte Sarah bei neuen Pflegeeltern unterbringen, die sich rührend um die Beiden kümmerten.
In der Zwischenzeit hatte sie auch Nachricht von ihrem Mann bekommen, das er schwerverletzt worden war und es wohl sehr schlecht um Ihn stand.

Die Plantage ihr neues zu Hause gab es nicht mehr, sie war niedergebannt worden.

Am Ende des Krieges, Sarah war jetzt 25 Jahre alt, versuchte sie nochmal etwas über den Verbleib ihres Mannes heraus zu bekommen, aber es blieb ohne Erfolg.

Sarah arbeitete viel und bekam 1868 erstmals die Gelegenheit auf den Unionsball der 2nd US Cavellry zu gehen. Dort lernte Sie viele interessante Leute kennen. Und seitdem versucht Sie jeden Ball der in Fort Mason stattfindet mit zu machen.Mason City bzw. Fort Mason ist so etwas wie eine neue Heimat von Sarah geworden. Auch wenn sie beruflich noch immer sehr viel unterwegs ist und immer nur kurz dort sein kann.
1869 bekam Sarah Nachricht von ihrem Mann, das er sich in Fort Guadeloupe aufhalten soll.

1870 auf dem Sommerball kam dann diese schreckliche Nachricht das Fort Guadeloupe gefallen sei. Sarah mußte mit den Tränen kämpfen, aber es gelang ihr nicht ganz.


Sarah Brooks

Pvt. Wesley Baker Offline

Captain


Beiträge: 401

21.10.2008 20:50
#14 RE: Charakterliste antworten

Name: Wesley Baker
Geb. Ort: New York
Alter: 23
Größe: 178 cm
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: braun
Beruf: Soldat

Wesley ist das jüngste Kind einer Soldatenfamilie, bereits sein Ur-Urgroßvater trug Uniform. Sein Name war James Baker und gehörte zur ersten Generation des selbstständigen Amerikas. Wesley Großvater Martin James Baker war der erste des Bakers, der Mitglied der Kavallerie ist und dient als Sergeant-Major der Ausbildungskompanie, Sie fragen sich jetzt sicherlich, ob Sie sich verhört haben, nein das haben Sie nicht, er ist 68 Jahre alt und verrichtet noch immer seinen Dienst. Man versucht ihn seit Jahren davon zu überzeugen doch in den Ruhestand zu gehen, aber so viele hohe Dienstgrade schulden ihm den einen oder anderen Gefallen, und er setzt alles daran auf dem Exerzierplatz zu sterben wie er stets betont. Wesleys Vater Marcus James Baker wurde im Bürgerkrieg schwer verwundet und sein älterer Bruder Julien James Baker fiel gar bei Shiloh 1862. Wesley musste seiner Mutter Ruth auf ihrem Totenbett versprechen seinen Vater zu pflegen, was auch erklärt wieso er erst jetzt zur Armee ging. Natürlich ging er auch zur Kavallerie. Voller Stolz ging er mit seinem Großvater in das Rekrutierungsbüro und unterzeichnete dort seinen Fünfjahresvertrag. Voller Stolz legte er zum ersten Mal die Uniform an und maschierte mit geschwollener Brust auf und ab während des Exerzierens. Auf die Frage hin, warum sein Großvater nicht in den Ruhestand ging antworte er ihm 'meine Familie ist hier' und Wesley wurde klar, dass er letzte dieser Soldatenfamilie ist. Sein Vater sprach selten über das Soldatenleben oder seine Kameraden, sein Großvater meist zuviel davon, ein sturrer alter Sack, hatte der Captain der Ausbildungskompanie gesagt und wenn er einen Kavalleristen sehe soll er ihn vom alten Baker grüßen, Martin meinte wenn jemand gekreuzte Säbel trägt kennt er ihn, was Wesley für sein übertriebenes Geschwätz hielt und man wird sehen was Übertreibung war und wie hart das Leben als Soldat wirklich ist.
Von der Strenge der Ausbildung und dem Vorbild seines Großvaters geprägt macht sich Wesley auf den Weg, die Versetzungspapiere zum 2nd in der Tasche geht es nun nach Texas.

1st Sgt. Apostolakis Offline

Sergeant


Beiträge: 22

22.10.2008 20:33
#15 RE: Charakterliste antworten

Name: Georg Apostolakis
Geb.Ort: Prophitis Elias Insel Kreta osmanisches Reich
Geb.datum: 01.01.1829
Größe: 1,88 m
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: braun
Statur: normal
Beruf: Berufssoldat
Georg wurde als 8 von 9 Kindern in den levka Ori auf Kreta im Dorf Profitis Ilias geboren. Kreta war Teil des osmanischen Reiches und neben der ohnehin schon hohen Steuerlast mussten seine Eltern als Christen auch noch die Kopfsteuer entrichten.

Als er 6 Jahre alt war wurden 4 von seinen 5 Brüdern bei einem Aufstand gegen die osmanische Herrschaft getötet . Das war mehr als seine Mutter bereit war zu ertragen und sie beschloss mit den Kindern zu fliehen. Sein Vater schwor Blutrache und zog aus die Mörder seiner Söhne zu töten. Georg sah seinen Vater nie wieder.

Mit dem Schiff des Bruders seiner Mutter segelten seine Mutter, seine 3 Geschwister und er nach Italien. Seine Mutter suchte nach einem neuen Anfang und sie hatte wie so viele die tollen Geschichten über Amerika gehört. Sie bezahlte die Überfahrt mit dem Geld das ihr Bruder im Geldbeutel eines osmanischen Pascha gefunden hatte.

Ihr geschickter Umgang mit der Nadel und dem Messer ebneten ihr den Weg bis nach Wisconsin. Als Schneiderin konnte sie genug Geld verdienen um ihre Kinder durchzubringen, auch wenn alle mit anpacken mussten .Wie seine anderen Geschwister lehrte sie ihn die Bibel lesen, schreiben und wie man mit dem Messer umgeht. Georg war sehr geschickt mit dem Gewehr und konnte durch den Verkauf der Felle seiner Jagdbeute zum Unterhalt seiner Familie beitragen.

Als Georg 18 Jahre alt war und bis auf seine jüngste Schwister Aliki alle das Haus bereits verlassen hatten, meldete er sich zur Kavallerie. Der Ausbildungssergeant staunte nicht schlecht als Georg alle 10 Schuss mit dem Gewehr durch ein Loch setzte.

Georg wurde zum 1 Regiment der US Dragoons versetzt. Sein Regiment wurde im amerikanisch-mexikanischen Krieg eingesetzt. 1847-1848 Jahre kämpfte er in Mexiko. Im zweiten Jahr des Mexikokrieges wurde er wegen Tapferkeit vor dem Feind zum Corporal befördert.

Bis zum Beginn des Bürgerkriegs und der Gründung des 2. Sharpshooter Regiment 1861. war er in diversen Feldzügen gegen die Indianer im Einsatz.

Bei einem Überraschungsangriff der Indianer im Juni 1858 auf eine Patrouille wurde der First Sergeant aus dem Sattel geschossen, der Leutnant der die Patrouille führte verfiel in Panik und brüllte sinnlose Befehle. Georg versuchte das Schlimmste zu verhindern, aber der Leutnant brachte die Truppe total durcheinander, also zog Georg ihm den Gewehrkolben über den Schädel, sammelte die Patrouille und wehrte den Angriff ab. Georg meldete den Vorfall. Der Leutnant und er wurden vor ein Kriegsgericht gestellt . Die einflussreiche Familie des Leutnant machte all ihren Einfluss geltend um eine Verurteilung des Leutnants zu verhindern. Der Vorfall wurde unter den Teppich gekehrt, Georg wurde degradiert und der Leutnant wurde auf Dauer in den Stabssdienst versetzt. Sein Captain legte Georg nahe den Militärdienst zu verlassen , denn solange er in der Armee der vereinigten Staaten dienen würde würde er nicht mehr befördert werden. Georg folgte der Empfehlung nicht dazu war er viel zu stur .

Mit Kriegsbeginn 1861 und Gründung der Sharpshooterregimenter meldete sich Georg freiwillig zu den Sharpshootern. Aufgrund seiner hohen Treffsicherheit mit dem Gewehr wurde er in die G-Kompanie des 2. Regiment USSS versetzt. Dort lernte der Josephine Forrester kennen. Wie sie gehörte er zu den glücklichen die den Krieg überlebten. Eines zumindest hatte der Krieg bewirkt die Familie des Leutnants konnte ihm nicht mehr schaden da ihr Einfluss mit dem Süden untergegangen war.

Mit der Auflösung des Regiments erzählte ihm Joe von ihrer Absicht sich nach Pahoca zu ihrem Bruder versetzen zu lassen . Georg hörte von der einer kleinen Sharpshootereinheit die dort aufgestellt werden sollte und ließ sich auch nach Pahoca versetzen.Der Rest ist Geschichte.

den pistewo tipota den elpiso tipota ime elefteros

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de